„Chef-kocht-für-alle“ – 2 Endlich Bilder!

Jajaja – hat ein wenig gedauert, ja. Das lag zum einen an – ach, lassen wir’s! Dafür hier, wie versprochen, die meisterhaften Food-Fotos aus der Hand unserer Azubine Laura:

„Chef-kocht-für-alle“ – 1

Endlich – das Menü steht! Jetzt nur noch Tisch decken und die letzten Kleinigkeiten… Freue mich auf mein Team! (Fotos folgen)

Crémant d’Alsace brut, Pierre Henri Ginglinger

Gefüllte Trüffel aus Ziegenfrischkäse an Mizuna- und Bull’s Blood-Salat mit gerösteten Pinienkernen

2008er Verdejo, Azumbre

Getrüffelter Seeteufel im Schinkenmantel mit winterlichem Ofengemüse

2005er Garnacha Viñas Viejas, Alto Las Pizzarras del Jalón

Rehragout mit Ingwer-Schokoladensauce, dazu Maronen-Spätzle und Speck-Wirsing

Calvados

Trifle von Lebkuchen, Calvados-Apfelkompott und Vanillesahne

Espresso

Weihnachtsgebäck

Druckbetankung mit Stil à la Vaudeville, was Keller und Leber noch hergeben

Die Triodos Bank ist offiziell eröffnet!

Ab heute ist die Triodos Bank offiziell für Privatkunden in Deutschland eröffnet! Wir freuen uns, das begeisternde Unternehmen von Anfang an begleiten zu dürfen – und auf eine weitere, spannende Zeit. Morgen ist die offizielle Eröffnungsfeier – und natürlich berichten wir hier davon. Für heute gilt: Kunde werden. Als einer der ersten. Hier.

Aus, der Fiebertraum

Der Deutsche Genossenschafts-Verlag eG informierte gestern Kunden per Mail, dass active fever, das Bonusprogramm der Volksbanken Raiffeisenbanken eingestellt wird. Gründe dafür nennen die Genossenschaftsbanker nicht. Allerdings folgen sie damit durchaus einem Trend. Nach der Begeisterung für Kundenbindungsprogramme der letzten zehn Jahre und dem entsprechend inflationären Umgang damit macht sich nun Ernüchterung breit: Happy Digits wurde kürzlich eingestellt. Hornbach hat sich aus dem Payback-Programm verabschiedet, Neueinführungen wie die Deutschland-Card dümpeln vor sich hin. Gründe dafür? 1. Es gibt einfach zu viele Karten – Kunden reagieren allergisch auf noch mehr Plastik in der Brieftasche. 2. Der Aufwand ist immens hoch – und wird wohl häufig unterschätzt. 3. Der Effekt ist wohl eher gering. 4.  Die Zeit, Kunden zu „binden“, zu „halten“ ist vorbei. Letzteres scheint mir das nachhaltigste Phänomen überhaupt zu sein. Kundenbindungsprogramme sind ein Mythos, der langsam aber sicher seine Farbe verliert. Denn sie neigen alle dazu, Kunden rein strukturell zu binden. Schaffen Unternehmen es nicht, auch rationale und emotionale Bindungen herzustellen, fühlen sich Kunden als angekettete Sklaven. Angekettet allerdings an einer sehr dünnen Kette, die sie leicht brechen können. Und das tun sie denn auch. Und gehen beim nächsten Mal solche Bindungen noch unwilliger oder gleich gar nicht ein.

 

Tradingbird macht dicht

Per Mail teilten die Betreiber der Online-Börsencommunity Tradingbird ihren Mitgliedern heute mit, dass die Plattform zum 10.12.2009 ihren Betrieb einstellt. Damit ist das Web 2.0 Experiment von OnVista nach knapp 18 Monaten gescheitert. Woran lag’s? Laut Betreibern nicht an zu wenig spannenden Inhalten und eifrigen Usern. Als Grund für das Scheitern wird das nachhaltige Ausbleiben von Werbeeinnahmen genannt, ausgelöst durch die werbliche Zurückhaltung von Finanzdienstleistern in Zeiten der Krise. Mag sein. Mir stellt sich bei der Gelegenheit allerdings die Frage, ob ein Web 2.0 Geschäftsmodell sich ausschließlich auf Werbeeinnahmen stützen kann/sollte. Der geschickte Umgang mit dem Phänomen „Freemium“ scheint mir da eher ein Königsweg zu sein – die Verbindung attraktiver Gratisangebote mit noch attraktiveren Premiumdiensten. Ein riesiger, nur schwach erschlossener Bereich für unternehmerische Kreativität, der vor allem eins fordert: Ein radikales Umdenken und Umformen von Geschäftsmodellen.

Die Welt des Web 2.0 wollen die Betreiber von Tradingbird übrigens mit dem Schließen der Community noch nicht verlassen:

Über künftige Web 2.0-Aktivitäten auf OnVista.de werden wir Sie natürlich rechtzeitig informieren – auch in der Hoffnung, dass Sie mögliche OnVista-Blogs oder Foren dann ebenfalls mit Ihren Statements und Kommentaren bereichern.

Bereits jetzt können Sie auf unserer Facebook-Seite http://www.facebook.com/onvista und unter dem Twitter-Account http://twitter.com/onvista_news unsere Aktivitäten verfolgen.

Vision Summit 2009 – Impressionen von Helge Thomas

Ich selbst gehöre leider auch zu denen, die am Vision Summit dieses Jahr nicht teilnehmen konnten – umso mehr freut es mich, dass Helge Thomas, einer unserer Mitstreiter bei der Triodos Bank, dazu einen kleinen Film ins Netz gestellt hat.

Studie von mika-do

„Metasorting-Styles von Innovatoren und kreativen Outperformern“ heißt eine Studie, die unser Kunde mika-do gerade durchführt. In dem Zusammenhang habe ich etwas leichtfertig meine Teilnahme zugesagt. Leichtfertig, denn den wahren Umfang dieser Befragung hatte ich nicht geahnt. Zwei Stunden Fragebogen und fast drei Stunden tiefenpsychologische Ausfragerei zu Mustern der Ideengenerierung und Kreativität – etwas anstrengend, dafür sehr, sehr spannend! Jetzt kann ich es kaum erwarten, die Ergebnisse dieser Studie kennen zu lernen. Wenn Mike Kaiser und Nico Rose alle ihre Probanden so intensiv bearbeiten, wird das ein wrklich interessantes Werk. Natürlich werde ich hier weiter darüber berichten.

Eternal Tom Waits 2

Poetry is a very dangerous word.

Carrotmob in Frankfurt – da geht was!

Carrotmob? Was bitte? Ein Carrotmob ist fast ein Boycott, nur eben umgekehrt. Anstatt durch Konsumverweigerung politisch zu wirken, belohnen die Aktivisten eines Carrotmob nachhaltiges unternehmerisches Verhalten und kaufen gezielt, gleichzeitig und massenhaft in einem bestimmten Laden ein. Ziel ist es, den Laden – gegen Bezahlung natürlich – leer zu räumen. Denn der Kasseninhalt nach der Aktion wird sinnvoll eingesetzt. Im aktuellen Fall verwendet Achim Andersch 75 % der Einnahmen seines Reformhauses an diesem Tag für klimafreundliche Maßnahmen in seinem Laden. Eine interessante Aktion und sicherlich ein spaßiger, optimistischer Event. Und hier noch ein arte-Bericht über den Carrotmob in Berlin:

Triodos Bank – der Film

Helge Thomas hat für unseren gemeinsamen Kunden Triodos Bank einen schönen kleinen Film gemacht, der die Menschen und Ideen vorstellt, die hinter der größten europäischen Nachhaltigkeits-Bank stehen. Sympathisch, inspirierend – wie die Bank eben auch. Bald geht Triodos in Deutschland an den Start und man kann auch unsere Arbeit sehen. Bei Triodos und hier.

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